Henry Silber geht zu Ende
Hörspiel
52 min, stereo, 2003
mit Volker Spengler, Margarita Broich, Charlotte Roche,
Brigitte Mira, Milan Peschel, Matthias Matschke, Max Raabe u.v.a.
Henry Silber geht.
Er tritt ab von der großen Showbühne, die sein Lebensinhalt war. Den Alkohol hat der Schlagerstar überwunden, aber singen will er trotzdem nicht mehr. An einem unbekannten Ort eröffnet er eine Tankstelle, versteckt sich mit und hinter seiner treu sorgenden Ehe- und Exfrau Claire. Doch dann spürt ihn ein Fernsehteam auf und zerrt ihn wieder an die Öffentlichkeit. Silber spricht wieder dem Alkohol zu und verwandelt sich in ein Orakel. Es folgt eine Kette von kräftezehrenden Silber-Ausbrüchen, die Pflastersteine auf dem Weg nach unten sind. Eine letzte skurrile Kurve nimmt der Weg des Henry Silber, diesmal in die Clubszene. Henry Silber geht zu Ende. Und dann singt er doch wieder.
Charlotte Roche moderiert durch diesen tragikomischen Abgesang auf einen gealterten Schlagerstar. Volker Spengler und Margarita Broich brillieren als Silber und Claire in den Hauptrollen.
„Komik, Tristesse und Zärtlichkeit, wie man sie selten in guten Filmen erlebt – im Hörspiel hat es eine so glaubwürdig, so direkt und natürlich wirkende Sprache in den letzten Jahren kaum irgendwo gegeben.“ (Frank Kaspar)
Cast
- Volker Spengler - Alter Silber
- Margarita Broich - Claire
- Charlotte Roche - Moderatorin
- Max Raabe - Gesangsstimme des jungen Silber
- Matthias Matschke - Reporter
- Brigitte Mira - Brigitte Guarente
- Milan Peschel - Justus Guarente
- In weiteren Rollen:
- Doriana Wolstein
- Marion Czogalla
- Julian Kamphausen
- Eoin Moore
- Robert Ohm
Team
- Buch: Paul Plamper
- Nils Kacirek
- Vorlage: Michael Ebmeyer
- Regie: Paul Plamper
- Dramaturgie / Redaktion: Martina Müller-Wallraf
- Musik: Nils Kacirek
- Gespielt von: Felix Huber
- Sven Kacirek
- Sebastian Harder
- Dirk Berger
- Bernadette La Hengst
- Peta Devlin
- Aufnahmen: Nils Kacirek
- Eoin Moore
- Schnitt: Paul Plamper
- Nils Kacirek
- Sounddesign: Paul Plamper
- Nils Kacirek
- Christian Mevs
- Mischung / Mastering: Christian Mevs
Produktion / Jahr
WDR - 2003
Kritiken
- Süddeutsche Zeitung vom 07.04.2006
- HR Online vom 20.02.2006
- Punkrockmagazin OX vom 26.01.2006
- Spex 12-2005
- Tip Berlin vom 28.05.2005
- taz vom 21.06.2003